Seit Februar 2013 gibt es ein neues Projekt an der Grundschule Altenautal in Lichtenau-Henglarn. Jeden Montagvormittag ist Diana Großblotekamp, als Sozialarbeiterin an den Schulen Lichtenaus tätig, nun an der Grundschule im Altenautal anzutreffen.

 

Sie arbeitet gezielt mit Kindern, die Probleme mit dem Lernen und Verhalten haben. Den Lehrerinnen und Lehrern der Schule bleibt im Schulalltag oft nur wenig oder kaum Zeit und sie bewerten die Arbeit von Frau Großblotekamp daher als Entlastung. Diese bietet in den ersten beiden Stunden ein Training an, das in wöchentlichen „Ich schaff’s-Stunden“ erfolgt,

 

 

Die Schulsozialarbeiterin der Stadt Lichtenau, Denise Hüllen (Vorgängerin von Diana Großblotekamp) mit der Klasse 1a der Grundschule Altenautal

die parallel zum Unterricht liegen. Alle Kinder, die sich verbessern möchten, können daran teilnehmen. Das Förderangebot ist angelehnt an das Programm von Ben Fuhrmann, mit dem die Kinder in 15 Schritten lernen sollen Probleme in Fähigkeiten zu verwandeln. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin formuliert jedes Kind für sich bestimmte Ziele, an denen es trainieren will, z. B. „Ich löse Streit mit Worten.“ Das Programm folgt immer einem bestimmten Ablaufschema. Zunächst erfolgt die Hospitation der Schulsozialarbeiterin im Unterricht mit dem Ziel die Probleme des Kindes durch Beobachtung einschätzen zu können. Nach Rücksprache mit der Lehrkraft und Information sowie Einverständniserklärung der Eltern erfolgen die Trainings.

Alle Lehrkräfte der Grundschule Altenautal begrüßen das neue Schulprojekt, die Schulleiterin M. Frederichs meint: „Ich bin sehr froh über das Angebot und verspreche mir konkrete Hilfen für den Unterricht.“

Weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit der Schule ist ein Angebot, das sich an Eltern mit Beratungsbedarf wendet. Für sie bietet die Schulsozialarbeiterin der Stadt Lichtenau freitags von 13.00 Uhr – 14.00 Uhr eine „Offene Sprechstunde“ an zu Austausch, Gespräch und Lösungsfindung bei erzieherischen Problemen. Frau Hüllen freut sich über rege Inanspruchnahme durch betroffene Eltern.

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