Entwicklung der Schulkultur durch Beteiligung

Viele Partner sind am Leben, Lernen und Arbeiten an unserer Schule beteiligt. Sie haben verschiedene Möglichkeiten sich aktiv an der Entwicklung einer  Zusammenarbeit durch Mitgestaltung und Mitwirken einzubringen.

Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Form des Miteinanders positive Auswirkungen hat.

Wer mitsprechen darf, ...

- identifiziert sich mit "seiner" Schule

- empfindet Mit-Verantwortung für ein gelingendes Schulleben

- fühlt sich zugehörig und eingebunden

- erlernt bzw. praktiziert demokratische Handlungsweisen.

 

1. Schülerinnen und Schüler beteiligen

Einige Beispiele aus dem Schulalltag

1.1 Klassenrat

Im Klassenrat  diskutieren, beraten und entscheiden Schülerinnnen, Schüler und Lehrerinnen, Lehrer über selbstgewählte Themen, z.B. über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Lehrkräfte und Kinder sind dabei gleichberechtigte Partner. In der Regel finden die Sitzungen des Klassenrates wöchentlich statt. Bei uns wird die Methode in erster Linie eingesetzt, um das Sozialverhalten zu stärken, Konflikte friedlich bzw. einvernehmlich zu lösen und sich mit Konfliktpartnern in angemessener Weise auseinanderzusetzen (mehr Informationen hierzu im Schulprogramm)

1.2 Kindersprechtage

1.3 Schülerparlament

Das Schülerparlament wird als Instrument der Mitbestimmung im Punkt "Schulklima- Soziales Lernen" genau besprochen.

2. Eltern beteiligen

2.1 Mitwirkungsgremien

 

Das Schulgesetz NRW regelt das so genannte "öffentlich-rechtliche Schulverhältnis". Es beginnt mit der Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers in eine öffentliche Schule.

Eltern können  an der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit mitwirken und Ihre Interessen vertreten. (Schulgesetz NRW § 42 ff.)

Die Art der Eltern-Mitwirkung  sowie die Mitwirkungsgremien  sind in der Schulverfassung definiert:

 


2.2 Schulkonferenz

§ 65 des Schulgesetzes bestimmt, dass die Schulkonferenz das oberste Mitwirkungsgremium jeder Schule ist.

Die Zahl der Mitglieder der Schulkonferenz ist abhängig von der Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Schule:

 

  • bis zu 200 Schülerinnen und Schüler - 6 Mitglieder

  • bis zu 500 Schülerinnen und Schüler - 12 Mitglieder

  • über 500 Schülerinnen und Schüler - 18 Mitglieder/

    in Schulen mit Klassen der Sekundarstufe I und II - 20 Mitglieder

 

Mitglieder der Schulkonferenz sind Schulleiterin oder Schulleiter ohne Stimmrecht und zu gleichen Teilen gewählte Vertreter der Lehrkräfte und der Eltern.

Die Schulkonferenz entscheidet u. a. in folgenden Angelegenheiten:

  • über das Schulprogramm, das die Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen der pädagogischen Arbeit definiert

  • über Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und -sicherung

  • über die Festlegung des beweglichen Feiertags

  • über die Unterrichtsverteilung auf 6 Wochentage

  • über die Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote

  • über die Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen

  • über die Grundsätze für Umfang und Verteilung von Hausaufgaben und Klassenarbeiten

  • über den Schulhaushalt

  • über den Erlass einer Schulordnung

 

 

2.3 Förderverein

2.4 Eltern-Lehrer-Gespräche

2.5 Lesemütter

 

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